
OUTTAKES CINEMA
DE:
"We are committed to support each other’s struggles which are intertwined after all"
WAS WIR ZEIGEN
Outtakes Cinema ist ein unabhängiges Kinoprojekt in Berlin. Wir zeigen Filme, Kurzfilme und Archivmaterial, Collagen, Dokumentationen, die Machtverhältnisse und Ungerechtigkeiten sichtbar machen, dominante Erzählungen infrage stellen und Perspektiven Raum geben, die im regulären Kinoprogramm oft fehlen.
Der Film ist dabei Ausgangspunkt für Austausch und Reflexion. Uns interessiert, welche Fragen ein Film eröffnet, welche Erfahrungen geteilt werden können und wie aus Kritik Solidarität, Verbindung oder Handlungsfähigkeit entstehen kann, aber nicht jede Veranstaltung muss Lösungen anbieten. Auch Trauer, Ambivalenz, Erinnerung und Ohnmacht brauchen Räume. So entstehen Räume für Kritik, Erinnerung, Widerstand und neue Verbindungen.
FÜR WEN WIR KINO MACHEN
Outtakes Cinema richtet sich an Menschen, die sich für politische, gesellschaftliche und kulturelle Fragen interessieren und offen dafür sind, die eigenen Perspektiven zu hinterfragen. Wir möchten Menschen bestärken, die bereits nach solidarischen Formen des Zusammenlebens und politischen Handelns suchen, und neue Verbindungen erschaffen und formen.
Gleichzeitig soll kein geschlossenes Szenepublikum entstehen. Politisches Vorwissen, akademische Sprache oder Zugehörigkeit zu bestimmten Berliner Strukturen dürfen keine Voraussetzung für die Teilnahme sein!
ORT UND PERSPEKTIVE
Unsere Veranstaltungen finden an wechselnden Orten in Berlin statt. Der jeweilige Ort ist für uns nicht nur Kulisse, sondern Ausgangspunkt für politische Fragen und lokale Zusammenhänge. Gleichzeitig richten wir den Blick über Berlin und den Westen hinaus, um Verbindungen, Unterschiede und gemeinsame Verantwortlichkeiten sichtbar zu machen.
ABOUT
US
ÜBER
UNS
EN:
“We are committed to supporting each other’s struggles, which are, after all, intertwined”
WHAT WE SHOW
Outtakes Cinema is an independent film project in Berlin. We screen feature films, short films, archival footage, collages, and documentaries that shed light on power dynamics and injustices, challenge dominant narratives, and give voice to perspectives that are often missing from mainstream cinema.
Film serves as a starting point for exchange and reflection. We’re interested in the questions a film raises, the experiences that can be shared, and how criticism can give rise to solidarity, connection, or the capacity for action—though not every event needs to offer solutions. Grief, ambivalence, memory, and powerlessness also need space. This creates spaces for criticism, remembrance, resistance, and new connections.
WHO WE MAKE FILMS FOR
Outtakes Cinema is aimed at people who are interested in political, social, and cultural issues and are open to questioning their own perspectives. We want to empower people who are already seeking solidarity-based forms of coexistence and political action, and to create and foster new connections.
At the same time, we do not want to create a closed-off “scene” audience. Prior political knowledge, academic language, or affiliation with specific Berlin-based structures should not be prerequisites for participation!
LOCATION AND PERSPECTIVE
Our events take place at various locations throughout Berlin. For us, each location is not merely a backdrop, but a starting point for exploring political issues and local contexts. At the same time, we look beyond Berlin and the West to highlight connections, differences, and shared responsibilities.

Screening 2: Growing up/ DIY in East Germany?
Event 2: "Stau - jetzt gehts los!" X Frachtkante
ZEIT: 18.06.2026 18:00
LOCATION: Frachtkante
Flughafen Tegel 1, 13405 Berlin
INFO:
„Stau – Jetzt geht’s los“ von Thomas Heise begleitet Anfang der 1990er-Jahre fünf rechtsextreme Jugendliche in Halle-Neustadt und zeigt die Unsicherheit, Orientierungslosigkeit und gesellschaftlichen Brüche der Nachwendezeit. Ohne Kommentar oder Wertung lässt der Film seine Protagonist*innen selbst sprechen und wird so zu einem eindringlichen Zeitdokument über verlorene Perspektiven, familiäre Konflikte und den Aufstieg rechter Gewalt im Osten Deutschlands.
Vor der Filmvorführung treffen wir, bei der Frachtkante, auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel, zwischen Kulturort und Neubeginn, auf Mangel Records. Dem DIY-Punklabel stellen wir die Frage, welche Räume Musik, Kunst und Kultur schaffen können: gegen Isolation, gegen rechte Vereinnahmung und gegen das Gefühl, keinen Platz zu haben. Was bedeutet es heute, sich gegen etwas zu stellen? Und was versuchen Kunst, Musik und kollektive Strukturen zu überwinden?
Im Zentrum steht Punk als aus dem Wunsch nach Unabhängigkeit entstandene Protestform und als Möglichkeit, gesellschaftlichen Zuständen etwas Eigenes entgegenzusetzen.
Und eben auch was kann „Jetzt geht’s los“ heute bedeuten?
Kommt vorbei und bringt eure Friends mit. Es gibt Snacks und Drinks in der alten Kantine am Flughafen Tegel supportet von @Boller.laden und @Frachtkante
Ablauf:
Talk 19:00
Film 19:30 (je nach Wetter)
Stau - Jetzt gehts los!
Thomas Heise
85 min
ab 12 Jahren
DE (Lautsprache)
EN (Untertitel)
Mit dabei:
Tickets: https://tickets.khisdapaze.de/kdp/open-air-kino-1/
Screening 2: Growing up/ DIY in East Germany
Event 2: "Stau - jetzt gehts los!" X Frachtkante
TIME: 18.06.2026 18:00
LOCATION: Frachtkante
Flughafen Tegel 1, 13405 Berlin
INFO:
Growing Up/DIY in East Germany?!
“Stau – Jetzt geht’s los” by Thomas Heise follows five far-right youths in Halle-Neustadt in the early 1990s, capturing the uncertainty, disorientation, and social fractures of the post-reunification era. Without commentary or judgment, the film lets its protagonists speak for themselves, becoming a powerful historical document of lost prospects, family conflicts, and the rise of right-wing violence in eastern Germany.
Before the screening, we meet Mangel Records at Frachtkante, on the grounds of the former Tegel Airport—a space caught between a cultural hub and a new beginning. We ask the DIY punk label what spaces music, art, and culture can create: against isolation, against right-wing co-optation, and against the feeling of having no place. What does it mean today to stand up against something? And what are art, music, and collective structures trying to overcome?
The focus is on punk as a form of protest born from the desire for independence and as a way to counter social conditions with something of one’s own.
And what exactly can “Jetzt geht’s los” mean today?
Come by and bring your friends. There will be snacks and drinks in the old cafeteria at Tegel Airport, supported by @Boller.laden and @Frachtkante
Scedule:
Talk 19:00
Film 19:30 (je nach Wetter)
Stau - Jetzt gehts los!
Thomas Heise
85 min
ab 12 Jahren
DE (Lautsprache)
EN (Untertitel)
Mit dabei:
Tickets: https://tickets.khisdapaze.de/kdp/open-air-kino-1/

Screening 1: Wem gehört die Nacht?
Event 1: "A Girl walks Home alone at Night" X MOWE Festival
ZEIT: 09.05.2026 18:00
LOCATION: Operation Himmelblick
Parkhausdach Cittipoint
Müllerstraße 141, 13353 Berlin
INFO:
Twilight, Nosferatu und Co. - wo bleibt der queerfeministische Blick auf Vampir*innenfilme?
Ausgehend von dem Film A Girl Walks Home Alone at Night, soll das Vampir*innensein, urbane Räume, oder auch die Screening Location, das ehemalige Parkdeck auf dem Cittipoint queerfeministisch diskutiert werden - mit der Frage: Wem gehört die Nacht?
Outtakes Cinema lädt dafür zu einem Open-Air-Screening auf einem ehemaligen Parkdeck bei Operation Himmelblick ein. Gezeigt wird A Girl Walks Home Alone at Night (OmU) von Ana Lily Amirpour.
Zwischen verlassenen Straßen, Neonlicht und Schatten bewegt sich eine junge Frau im Tschador auf einem Skateboard durch die Nacht. Sie ist eine Vampirin, die die Straßen der fiktiven Stadt Bad City durchstreift. Der Film eröffnet eine vielschichtige Auseinandersetzung mit Angst, Bedrohung und der Aneignung öffentlicher Räume bei Nacht. Er erzählt von Einsamkeit, Abhängigkeit und Machtverhältnissen.
Bevor der Film startet, laden wir euch zu einem gemeinsamen Gespräch auf dem Parkdeck ein. Die Initiativen Critical Entries und Feminist Spaces Collective geben Einblicke in ihre Arbeit rund um queerfeministische Perspektiven auf Stadt - mal ganz praktisch, etwa beim Sterne schauen im Görli, mal auf einer eher sprachlichen Ebene, in Interviews und Aussstellungsformaten. Damit wollen wir uns filmisch, räumlich und politisch der Frage nähern: Wem gehört die Nacht? Welche Machtverhältnisse wirken in unserer Stadt? Und welche Arbeit leisten die Initiativen?
In dem Film verschwimmen Fiktion mit realistischen Szenarien. Wir möchten uns damit auseinandersetzen und eine differenzierte Betrachtung der im Film dargestellten Motive sowie ihrer gesellschaftlichen Bezüge besprechen. Außerdem möchten wir den Film im Kontext gegenwärtiger politischer und sozialer Auseinandersetzungen reflektieren.
Kommt vorbei und bringt eure Friends mit. Es gibt Snacks und Drinks auf dem Dach, supportet von @Boller.laden und @OperationHimmelblick
Mit dabei:
Screening 1: Who owns the Night?
Event 1: "A Girl walks Home alone at Night" X MOWE Festival
ZEIT: 09.05.2026 18:00
LOCATION: Operation Himmelblick
rooftop Cittipoint
Müllerstraße 141, 13353 Berlin
INFO:
Twilight, Nosferatu, and Co. - where is the queer-feminist perspective on vampire films?
Taking the film *A Girl Walks Home Alone at Night* as a starting point, we will explore what it means to be a vampire, urban spaces, and the screening location—the former parking deck at Cittipoint—from a queer-feminist perspective, asking: Who owns the night?
Outtakes Cinema invites you to an open-air screening on a former parking deck at Operation Himmelblick. The film being shown is A Girl Walks Home Alone at Night (original version with subtitles) by Ana Lily Amirpour.
Amid deserted streets, neon lights, and shadows, a young woman in a chador moves through the night on a skateboard. She is a vampire roaming the streets of the fictional city of Bad City. The film opens up a multifaceted exploration of fear, threat, and the appropriation of public spaces at night. It tells of loneliness, dependency, and power dynamics.
Before the film begins, we invite you to join us for a discussion on the parking deck. The initiatives Critical Entries and Feminist Spaces Collective will offer insights into their work exploring queer-feminist perspectives on the city—sometimes in practical ways, such as stargazing at Görli, and sometimes on a more verbal level, through interviews and exhibition formats. Through this, we aim to approach the question cinematically, spatially, and politically: Who owns the night? What power dynamics are at play in our city? And what work do these initiatives do?
In the film, fiction blurs with realistic scenarios. We’d like to explore this and discuss a nuanced examination of the themes depicted in the film as well as their social implications. We also want to reflect on the film from a queer-feminist perspective in the context of current political and social debates.
Come by and bring your friends. There will be snacks and drinks on the rooftop, supported by@Boller.laden und @OperationHimmelblick
Mit dabei:
Cooperationen
DE:
KURATION UND KOOPERATION
Unsere Programme entstehen gemeinsam mit Initiativen, Kollektiven, Projekten oder Einzelpersonen. Sie sollen nicht nur einen Film auswählen oder auf einem Podium sprechen, sondern auch über Themen, Gäste, Gestaltung und Film, sowie Gesprächsform mitentscheiden dürfen. Wir wollen keine Themen über Menschen hinweg kuratieren. Inhalte und Haltung sind für uns wichtiger als Bekanntheit oder Prestige.
Wir arbeiten mit Personen und Strukturen zusammen, die solidarische, queerfeministische, antirassistische und diskriminierungskritische Grundwerte teilen. Auf unseren Bühnen wollen wir vor allem FLINTA*- Personen und Personen, die Rassismus und Diskriminierung erfahren, sichtbar machen.
WIE WIR ZUSAMMENARBEITEN
Unsere politischen Ansprüche gelten auch für unsere interne Zusammenarbeit. Wir arbeiten queerfeministisch, diskriminierungskritisch, antirassistisch und solidarisch. Wir fällen Entscheidungen konsensorientiert, haben transparente Zuständigkeiten und einen respektvollen Umgang mit Kapazitäten und die Möglichkeit, Grenzen zu benennen. Diskriminierungskritische Verantwortung ist eine gemeinsame Aufgabe.
Niemand soll Aufgaben übernehmen müssen, mit denen die Person sich fachlich, politisch oder emotional unwohl fühlt. Verantwortung und Belastung sollten fair verteilt und regelmäßig reflektiert werden.
Wir freuen uns über jegliche Anfragen. Schreib uns gerne eine Mail an:
ausdemschatten@proton.me
EN:
CURATION AND COLLABORATION
Our programs are developed in collaboration with initiatives, collectives, projects, or individuals. We want them not only to select a film or speak on a panel, but also to have a say in deciding on topics, guests, the program’s structure, the film itself, and the format of the discussion. We do not want to curate topics without involving the people involved. For us, content and stance are more important than fame or prestige.
We collaborate with people and organizations that share our core values of solidarity, queer feminism, anti-racism, and opposition to discrimination. On our stages, we aim above all to give visibility to FLINTA* people and those who experience racism and discrimination.
HOW WE WORK TOGETHER
Our political principles also apply to how we work together internally. We operate in a queer-feminist, anti-discriminatory, anti-racist, and solidarity-based manner. We make decisions by consensus, have transparent responsibilities, treat each other’s capacities with respect, and provide the opportunity to set boundaries. Taking responsibility for combating discrimination is a shared task.
No one should be required to take on tasks that make them feel uncomfortable—whether professionally, politically, or emotionally. Responsibilities and workloads should be distributed fairly and reviewed regularly.
We welcome all inquiries. Feel free to email us at: ausdemschatten@proton.me
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13347 Berlin